Ausgabe 01/2001
Ausgabe 02/2001
Ausgabe 01/2004
Ausgabe 02/2004
Ausgabe 03/2004
Ausgabe 01/2005
Ausgabe 02/2005
Ausgabe 01/2006
Ausgabe 02/2006
Ausgabe 03/2006
Ausgabe 01/2008
Ausgabe 03/2008


Ausgabe 2/2001

Zustimmung zum Europäischen Verpackungsinstitut

Die Gründung des Europäischen Verpackungsinstituts e. V. hat über die Fachkreise hinaus Beachtung und Zustimmung gefunden. In 20 internationalen Kursen, die vom Deutschen Verpackungsinstitut e. V. und der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig in Verbindung mit der Duales System Deutschland AG und anderen Partnern durchgeführt worden sind, wurde die Gründung des Instituts von Verpackungsexperten sowie von führenden Wissenschaftlern und Managern begrüßt. In Erklärungen, die anlässlich der Kurse verabschiedet wurden, setzten sich die Teilnehmer an den Kursen zugleich für die Einbeziehung von Vertretern ihrer Länder in die systematische Zusammenarbeit der europäischen Verpackungsinstitute und -verbände ein.
Die im Sommer 2001 durchgeführten speziellen Kurse für Hochschullehrer aus sechs Ländern unterstrichen besonders die Bedeutung der europäischen Zusammenarbeit für die Entwicklung von Lehrstühlen auf dem Gebiete der Verpackung sowie speziell für Lehrveranstaltungen über Grundlagen und Spezialgebiete der Verpackung in technischen und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen.
Zustimmungen zu den Aufgaben und Zielen, die in der Satzung des Europäischen Verpackungsinstituts festgelegt worden sind, liegen bisher aus 16 Ländern vor.
Im Verlauf des Jahres 2001 haben sich bereits neun Institute und Verbände beim Europäischen Verpackungsinstitut e. V. angemeldet. Das erste Mitteilungsblatt des Instituts, das unter dem Titel "Reports, News, Notifications" in deutschen und englischen Ausgaben herausgegeben worden ist, ist bereits in 20 Ländern gefragt.

 
 

Internationales Symposium "Warenkunde in globaler Qualitätsperspektive"

Die Internationale Gesellschaft für Warenkunde und Technologie (IGWT) hat das 13. Internationale Symposium für Warenkunde und Technologie in der Zeit vom 2. bis 8. September 2001 an der Universität Maribor in Slowenien durchgeführt. Das Konferenzkomitee hatte zum Generalthema "Warenkunde in globaler Qualitätsperspektive - Produkte, Technologie, Qualität und Umwelt" sieben Themenkomplexe vorgesehen. Besonders berücksichtigt waren hierbei neben Schlüssel- und allgemeinen Technologien allgemeine Aspekte der Qualität und des Qualitätsmanagements und Fragen der nachhaltigen Entwicklung und des Umweltmanagements sowie Fragen der Verpackung. Das Deutsche und das Europäische Verpackungsinstitut wurden auf dem Symposium von Prof. Dr. Dr. G. Grundke (Leipzig) vertreten, der auch Mitglied des Programmkomitees war und in der ersten Plenarberatung über "Die Verpackung der Zukunft und die Rolle der Warenkunde" sprach.
Nach der Neuwahl des Präsidiums, die anlässlich des Symposiums erfolgte, gehören Prof. Dr. Dr. Grundke vom Deutschen Verpackungsinstitut e. V., Prof. Dr. F. Lox, Präsident des Belgischen Verpackungsinstituts, und Dozent Dr. M. Skrzypek von der Fakultät für Warenkunde der Ökonomischen Akademie Krakau als korrespondierende Mitglieder dem höchsten Organ der Gesellschaft an.
Das zweibändige Konferenzmaterial (insgesamt 1466 Seiten) liegt an der Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. vor.

 
 

Verpackungskreislauf als Vorlesungsthema

Die Möglichkeiten einer Einbeziehung der Grundlagen der Kreislaufwirtschaft sowie aktueller Fragen des Verpackungskreislaufs in die akademische Lehre, speziell in naturwissenschaftlichen sowie in wirtschaftswissenschaftlichen und technischen Fachrichtungen, waren eines der wichtigsten Gesprächsthemen während eines Kurses zum Thema "Qualität der Verpackung - Neue Anforderungen an Verpackung und Umwelt". Der Kurs fand in der Zeit vom 9. Juli bis 13. Juli 2001 an der Führungskräfteakademie der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig statt. Die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig hatte zu diesem Kurs in Verbindung mit der Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. und der Duales System Deutschland AG 20 Professoren, Dozenten und wissenschaftliche Mitarbeiter aus Bulgarien, Polen und Rumänien eingeladen. Bei dem Kurs handelte es sich um den 4. Kurs, den das Deutsche Verpackungsinstitut e. V. und die Duales System Deutschland AG für Hochschullehrer vorbereitet hatten, um neue wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen zum Verpackungskreislauf vorzustellen und Anregungen für Vorlesungen und Seminare zu vermitteln.
Die Kursteilnehmer sprachen sich im Ergebnis des Kurses für eine Weiterführung des internationalen Austauschs aus. In einer zum Abschluss des Kurses verabschiedeten Erklärung begrüßten sie auch die Gründung und amtliche Registrierung des Europäischen Verpackungsinstituts e. V. Sie erwarten von dem Institut, wie sie in der Erklärung betonen, die Entwicklung einer systematischen Zusammenarbeit der Verpackungsspezialisten, in die auch Vertreter ihrer Länder einbezogen werden sollten.
Im Verlauf des Kurses berichteten Vertreter der drei Länder über die Fortschritte, die im Verpackungswesen ihrer Länder seit der Einführung der Marktwirtschaft erzielt worden sind, sowie über die Probleme, die sich bei der Entwicklung der Kreislaufwirtschaft unter den neuen Bedingungen herausgestellt haben. Besonders hervorgehoben wurden dabei die Fortschritte in der Verpackungsgestaltung und bei der Sammlung, Sortierung und Verwertung der gebrauchten Verpackungen.

 
 

ITC 30 Jahre im Dienste des Verpackungswesens

Der Exportverpackungs-Service des International Trade Centre der Vereinten Nationen (ITC) kann auf eine nunmehr 30-jährige erfolgreiche Tätigkeit zurückblicken. Der ITC's Export Packaging Service ist im Internationalen Handelszentrum in Genf eingerichtet worden, um die Entwicklungsländer zu unterstützen. So sollten die Entwicklungsländer eine praktische Hilfe bei der Entwicklung von Transportverpackungen für den Export erhalten - als Voraussetzung für den Export ihrer Güter in die Industriestaaten. Zu diesem Zweck sollten Informationen und Richtlinien zu wichtigen Verpackungsfragen und zu Fragen der Etikettierung herausgegeben werden.
Als Ergebnis der 30-jährigen Tätigkeit liegen u. a. 50 Mitteilungen zu den Anforderungen an Exportverpackungen, 56 Ausgaben technischer und kommerzieller Informationen zu speziellen Themen als Packdata Factsheets und 13 Monographien vor, außerdem drei Serien Diapositive für Lehrzwecke.
Der Exportverpackungs-Service hat folgende Anschrift: Export Packaging, Functional Advisory Services Section, Division of Trade Support Services, International Trade Centre UNCTAD/WTO, Palais des Nations, CH-1211 Geneva 10, Switzerland, Fax (+42 22) 7 30 05 76, E-Mail: packaging@intracen.org.

 
 

Bulgarisches Verpackungsinstitut privatisiert

Das als Zentrum NIERA bekannte bulgarische Verpackungsinstitut in Sofia ist privatisiert worden. An der nunmehr gebildeten Zentrum NIERA AG hält die Pressegruppe Monitor eine Mehrheitsbeteiligung von 75 Prozent. Der bisherige Eigentümer, die Republik Bulgarien, behält noch einen Anteil von 25 Prozent.
Als Arbeitsgebiete der neuen Aktiengesellschaft werden in einer Mitteilung an das Deutsche Verpackungsinstitut genannt: Die Forschung und Entwicklung auf dem Gebiete der Verpackung unter besonderer Berücksichtigung der Verpackungsprozesse, die Normung und Prüfung von Verpackungsmaterialien, die Informations- und Beratungstätigkeit und die verlegerische Tätigkeit auf dem Gebiete der Verpackung. Als Mitbegründer der nationalen Akademie für Verpackung wird sich das Zentrum auch bei Ausbildungsaufgaben engagieren.
Ein Schwerpunkt sollen dabei die Umweltaspekte der Verpackungen sein.
Seit dem Jahr 2001 gibt das Zentrum NIERA auch die Fachzeitschrift "Verpackung und Design" heraus, die über wissenschaftliche, technische und wirtschaftliche Fortschritte des Verpackungswesens in Bulgarien und im Ausland informiert.
Die Anschrift lautet: Zentrum NIERA AG, Blvd. Dragan Zankow 37, 1797 Sofia, Bulgarien.

 
 

Informationen aus dem DVI im Faxabruf

In den letzten Monaten war eine steigende Nachfrage nach Informationen aus dem Deutschen Verpackungsinstitut e. V. (DVI) zu verzeichnen. Zu den besonders gefragten Mitteilungen gehören die Informationen der Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V., die regelmäßig über wichtige Vorhaben und Arbeitsergebnisse informieren und zugleich auf wichtige Regelungen und ihre Anwendung aufmerksam machen. Die Informationen sind für Mitglieder und Freunde des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. bestimmt und erscheinen im Jahr 2001 im 7. Jahrgang.
Zurzeit liegen bereits 26 Ausgaben mit mehr als 215 Beiträgen vor. Bisher waren die Ausgaben im Postversand oder über das Internet erhältlich. Damit die jeweils aktuelle Ausgabe von allen Interessenten genutzt werden kann, hat die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig mit dem Erscheinen der Ausgabe 2/2001 einen Faxabruf eingerichtet. In Zukunft ist daher die jeweils neueste Ausgabe der Informationen der Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. über den Faxabruf Nr. (03 41) 21 73 83-3 28 zu erhalten.
Die gemeinsame Geschäftsstelle des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. (DVI) und des Bundes Deutscher Verpackungsingenieure (BDVI) stellt darüber hinaus das Leipziger Informationsblatt auch in Zukunft den Interessenten weltweit über das Internet zur Verfügung. Die Adresse lautet: info@verpackung.org, Homepage: http://www.verpackung.org

 
 

Neuauflage der Sammelbände zu Verpackungsdienstleistungen und zur Schadensverhütung

Die starke Nachfrage nach den Ergebnissen der Verpackungsseminare, die über Forschungen und Dienstleistungen für das Verpackungswesen sowie über Fortschritte der Schadensforschung und der Schadensverhütung informiert haben, war für die Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts der Anlass für eine Neubearbeitung der Sammelbände, die zu diesen Seminaren herausgegeben worden sind.
Der Sammelband über das 18. Leipziger Verpackungsseminar, das zum Thema "Forschungen und Dienstleistungen für das Verpackungswesen im Freistaat Sachsen - Möglichkeiten, Probleme, Nutzen" durchgeführt wurde, wurde in allen Teilen ergänzt. Zu den neuen Beiträgen des ersten Teils gehören der Vortrag "Vereinfachte Kontrolle temperaturempfindlicher Produkte mit neuartigen Indikatoretiketten", die "Thesen zur Entwicklung des Dienstleistungsangebotes auf dem Gebiete der Verpackung" sowie der Bericht über Verlauf und Ergebnisse des Seminars.
In der Dokumentation zum Seminar wurde der Beitrag "Ein wichtiger Schritt für die Entwicklung des Verpackungswesens in Europa - Zu Zielen und Aufgaben des Europäischen Verpackungsinstituts e. V." um den Abdruck der Satzung des Europäischen Verpackungsinstituts e. V. ergänzt. Außerdem wurde eine Vorschau auf die neue Leipziger Verpackungsmesse, die im März 2003 stattfindet, aufgenommen (Titel: Die neue Leipziger Verpackungsmesse CONVERPACK).
Noch umfassender ist die Neubearbeitung des Sammelbandes über das 14. Leipziger Verpackungsseminar, das sich mit Fortschritten der Schadensforschung und der Schadensverhütung befasst hat. Die Neubearbeitung ist als 3. Auflage erschienen. Neu für diese Auflage ist eine Übersicht über wichtige Termini der Schadensforschung mit den Begriffsbestimmungen.
Im zweiten Teil enthält die Neuauflage u. a. die Beiträge "Fortschritte bei der Ermittlung der Schadensursachen und bei der Auswertung der Schäden in der Praxis", "Neue Rechtsvorschriften und Normen", "Aktuelle Fragen der Revision der Europäischen Verpackungsdirektive", "Die neuen Anforderungen an Verpackungen", "RAL-Gütezeichen für Verpackungsmaterialien, Verpackungen, Paletten und Behälter" sowie "10 Jahre Deutsches Verpackungsinstitut e. V." und "Das Deutsche Verpackungsinstitut und der Standort Leipzig".
Die Sammelbände können bei der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig, Referat Wirtschaftsförderung, Postfach 7 70, 04091 Leipzig, Telefon (03 41) 12 67-13 22 gegen eine Schutzgebühr von 10,00 DM angefordert werden.

 
 

Staatliche Verordnung zum Sammeln, Sortieren und Verwerten gebrauchter Verpackungen in der Ukraine

In der Ukraine wird für das Sammeln, Sortieren und Verwerten der gebrauchten Verpackungen ein Gebührensystem eingeführt. Dies sieht der Beschluss des Kabinetts der Ukraine über den Einsatz des Sammel-, Sortier-, Transport-, Verarbeitungs- und Verwertungssystems der Abfälle als Sekundärrohstoff (Verordnung 915 vom 26. Juli 2001) vor. Mit der Verordnung werden in der Ukraine erste Schritte zur Einführung der Kreislaufwirtschaft getan. Die staatlich festgelegten Gebühren richten sich nach den Packstoffen.
In den Jahren 2001 und 2002 sind mindestens 5 Prozent der gebrauchten Verpackungen der Verwertung zuzuführen. Der Anteil der verwerteten Verpackungen soll 2003 auf 10 Prozent, 2004 auf 15 Prozent und 2005 auf 20 Prozent erhöht werden. Unternehmen, Organisationen und Behörden, die Verpackungen einsetzen, können das Sammeln, Sortieren und Verwerten selbständig übernehmen oder sich des Unternehmens "Ukrekomresurs" als Dienstleister bedienen. Ausgenommen von der Verpflichtung sind Exportgüter, Brot und Backwaren, Milch und Hilfsgüter aller Art.
Bis 1. Dezember 2002 sind nach der Verordnung Normen für die Kennzeichnung der Packstoffe auszuarbeiten.

 
 

1. Internationale Fachausstellung für Verpackungen aus Glas

Die erste internationale Fachausstellung zu Verpackungen aus Glas wird im Februar 2002 in Moskau durchgeführt. Die Ausstellung wird von der russischen Fachzeitschrift "TARA i UPAKOWKA" (Tara und Verpackung) gesponsert und findet in der Zeit vom 19. bis 23. Februar 2002 statt. Der Titel der Ausstellung ist "STEKLOTARA - 2002" (Glasverpackung - 2002) und der Untertitel "Die Gegenwart und die Zukunft".
Das Ausstellungsprogramm reicht von der Verpackungsgestaltung über die Technologie bis zum gegenwärtigen Angebot an Packmitteln aus Glas. Ziele der Ausstellung sind die Förderung des Einsatzes von Packmitteln aus Glas und der Austausch zwischen den Herstellern dieser Packmittel und den Anwendern. Berücksichtigt werden auch Roh- und Werkstoffe, Ausrüstungen für die Herstellung der Packmittel, Verpackungslinien sowie alle Arten von Packmitteln, insbesondere der Packmittel für Getränke und andere Lebensmittel sowie Packmittel für Parfüme, Kosmetika, pharmazeutische Erzeugnisse und für industrielle Anwendungen.
Nähere Informationen sind über die Redaktion "TARA i UPAKOWKA" erhältlich. Die Anschrift lautet: 18, Sadovaya-Spasskaya, 107807 Moskau, Russia