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Reports, News, Notifikations - Deutsche Ausgabe 3/2004

5 Jahre Europäisches Verpackungsinstitut e. V.

Das Europäische Verpackungsinstitut e. V. kann auf ein 5-jähriges Bestehen zurückblicken. Die anlässlich der 15. Interpack 1999 in Düsseldorf beschlossene Gründung als gemeinnützige Vereinigung wurde am 26. Oktober 1999 durch die Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Leipzig unter der Registriernummer VR 3255 bestätigt. Ausgangspunkt für die Gründung war die Erkenntnis, dass die Aufgaben, vor denen das europäische Verpackungswesen steht, nur durch eine enge Zusammenarbeit der Verpackungsinstitute und Verbände und durch die Bündelung ihrer Kräfte gelöst werden können. Wichtig erschien dabei eine fachübergreifende, am Stand der Naturwissenschaften und der Technik sowie der Ökologie und der Ökonomie orientierte Einflussnahme auf die Verpackungsentwicklung sowie eine Erschließung der in den einzelnen Ländern bestehenden Forschungs- und Entwicklungspotenziale. Über die Fachkreise hinaus ist das Europäische Verpackungsinstitut durch Publikationen sowie durch die Mitwirkung an bedeutenden Fachveranstaltungen und durch Initiativen zur Weiterbildung von Verpackungsexperten bekannt geworden. Seit 2001 erscheinen regelmäßig Mitteilungen des Instituts, vorerst in deutscher und englischer Sprache. Bisher sind 8 Ausgaben mit mehr als 90 Beiträgen unter dem Titel „Reports, News, Notifications" erschienen. In den Ausgaben wird vor allem über wichtige Vorhaben wie z. B. Veranstaltungen oder Pläne und über Arbeitsergebnisse informiert, die von allgemeinem Interesse sind. Das Europäische Verpackungsinstitut e. V. hat z. Z. 18 Mitgliedsinstitute und -verbände in 12 Ländern und verfügt damit über ein sehr umfangreiches Know-how, um an Entscheidungen auf europäischer Ebene mitzuwirken. Aus Anlass des 5-jährigen Bestehens des Instituts bereitet der Vorstand gegenwärtig einen Sammelband vor, der einen näheren Einblick in die bisherige Tätigkeit vermitteln soll.

Hochschullehrer aus 7 Ländern zur Weiterbildung in Leipzig

Im Juli 2004 wurden am Bildungszentrum der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig zwei internationale Kurse für Hochschullehrer und führende Persönlichkeiten aus dem Verpackungswesen von 7 Ländern durchgeführt. Die Kurse waren vom Leipziger Bildungszentrum in enger Zusammenarbeit mit der DSD AG, dem Deutschen und dem Europäischen Verpackungsinstitut, der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig sowie mit Universitäten, Hochschulen und Verpackungsverbänden der Partnerländer vorbereitet worden. Im Verlaufe der Kurse wurden zahlreiche Fragen beantwortet, die bei der Entwicklung des Verpackungswesens und des Verpackungsrecyclings in Armenien, Belarus, Bulgarien, Polen, Rumänien, Russland und der Ukraine aufgeworfen worden sind.
Gegenstand der Kurse waren die neuesten Studien zur Entwicklung des Warenangebotes und des Verpackungseinsatzes, die Fortschritte bei der Entwicklung von Packstoffen und Packmitteln, die neuen Anforderungen an Verpackungen sowie der Beitrag der Duales System Deutschland AG zur Entwicklung der Kreislaufwirtschaft und die für Europa und die Welt gewonnenen Erfahrungen. In Verbindung mit den Vortragsveranstaltungen hatten die Kursteilnehmer die Möglichkeit, die Bedeutung der vermittelten Kenntnisse und Erfahrungen für die Praxis in fortschrittlichen deutschen Unternehmen zu studieren, so z. B. im Quelle Versandzentrum in Leipzig und in der SERO Leipzig GmbH, in der die derzeit modernste automatische Sortieranlage für Leichtverpackungen läuft. In der Diskussion würdigten die Kursteilnehmer die Initiativen des Europäischen Verpackungsinstituts e. V. zur Förderung der Zusammenarbeit der Verpackungsspezialisten in Europa. Gleichzeitig unterstrichen sie die Rolle des Austausches und der Weiterbildung für die Erfüllung der Aufgaben, die zur weiteren Entwicklung des Verpackungswesens zu lösen sind. Zur Unterstützung der Aus- und Weiterbildung an den Universitäten und Hochschulen der Partnerländer wurden den Delegationen die neuesten Lehrmaterialien übergeben, die in Leipzig entwickelt worden sind, so u. a. Lehrtexte und Vorlagen für Overhead-Folien, außerdem auch neue Kopien von Videofilmen.

Anregungen für die Verpackung von Geschenkartikeln

Die Rolle der Verpackung für den Absatz von Geschenkartikeln war Gegenstand von 3 Seminaren, die im Rahmen der jüngsten Fachmesse für Geschenk- und Wohnideen CADEAUX vom 11. bis 13. September 2004 in den Hallen der Leipziger Messe durchgeführt wurden. Auf einem „Aktionsforum Verpackung" wurden den Seminarteilnehmern Anregungen für attraktive Verpackungen und eine wirkungsvolle Warenpräsentation vermittelt, so z. B. für den Einsatz von Spezialpapieren und Folien und von vorgefertigten Geschenkumhüllungen sowie für den Einsatz geeigneter Accessoires an den Packmitteln. Gleichzeitig wurde dargestellt, wie die Verpackungen dem Anlass des Schenkens oder den Jahreszeiten (z. B. Sommer und Herbst) bzw. den Festtagen (z. B. Ostern oder Weihnachten) angepasst werden können. Die Fachmesse war die 25. Messe ihrer Art in Leipzig. An ihr waren 490 Aussteller aus 16 Ländern beteiligt, unter ihnen auch Anbieter von Verpackungen für Lebensmittel und für andere Konsumgüter. Aus Sicht der Beschenkten hat die Verpackung einen Wert, der ein Mehrfaches der Aufwendungen für die Verpackung ausmacht. So haben Vergleiche zwischen den Verpackungskosten und dem Anteil der Verpackungen an den Qualitätsmerkmalen von Lebensmitteln und anderen Waren des täglichen Bedarfs am Deutschen Verpackungsinstitut e. V. ergeben, dass aus der Sicht der Konsumenten der Wert der Verpackung ein Mehrfaches der Verpackungskosten erreichen kann.

Aktivitäten zur Umsetzung der europäischen Richtlinien und Normen in Litauen

Der Litauische Verpackungsverband, der auch als „Lithunian Packaging Association" bekannt ist, hat den UAB-Generaldirektor „Baltgin" Faustas Kersys zum Präsidenten gewählt. Gleichzeitig wurde Dr. Alis Lebedys zum Vizepräsidenten für die Europaintegration und für Verpackungsökologie bestellt. Mit dem Beitritt Litauens zur Europäischen Union sieht der Verpackungsverband der baltischen Republik einen Arbeitsschwerpunkt in der Umsetzung der Europäischen Verpackungsdirektive 94/62/EG in Verbindung mit der Direktive 2004/12/EG. Ein zweiter Arbeitsschwerpunkt ist die Übernahme der europäischen Verpackungsnormen in das litauische Normenwerk Weitere aktuelle Themen sind die Verhütung von Warenschäden, die Verpackungsprüfung sowie die Beurteilung und Bewertung der Qualität von Verpackungen.
Die Anschrift lautet: Lithunian Packaging Association, Karaliaus Mindaugo pr. 21, 44295 Kaunas, LITHUANIA, Telefon/Telefax: 0037037323775, E-Mail: paktech@org.ktu.lt, lida@packing.lt

Mehrheit der lettischen Bürger für Sortierung der Verpackungsabfälle

Die überwiegende Mehrheit der lettischen Bürger ist grundsätzlich bereit, die Anforderungen der Europäischen Verpackungsdirektive an die getrennte Sammlung der Verpackungsabfälle zu erfüllen. Dies ergab eine Befragung, die im Auftrage der lettischen Grüne-Punkt-Organisation (Latoijas Zalais Punkts) durchgeführt wurde. Die Befragung ergab, dass im Jahre 2004 20% der Einwohner die Verpackungsabfälle sortieren und 60 % diese gern sortieren würden, wenn hierfür die erforderlichen Behälter bereit gestellt werden würden. Lediglich 10% gaben an, dass sie die getrennte Sammlung und Sortierung der Abfälle nicht unterstützen möchten. Die Verpackungsabfälle sind ein wesentlicher Teil der Haushaltsabfälle, von denen 200 kg jährlich pro Einwohner anfallen. Nach einer Mitteilung aus Riga kommen in Lettland 64 % der Abfälle aus Haushaltungen und Gemeinschaftseinrichtungen, 18 % aus dem Bauwesen und 17 % aus der Industrie.

Weitere Entwicklung des Englischen Verpackungsinstituts

Am Englischen Verpackungsinstitut, dem Institute of Packaging (Sysonby Lodge, Nottingham Road, Melton Mowbray, Leics LE 13 ONU), sind vier Abteilungen gebildet worden, die sich auf aktuelle Aufgaben konzentrieren werden und damit zugleich zu einer höheren Wirksamkeit des Instituts beitragen sollen. Die erste Abteilung mit der Bezeichnung Packaging Industry Awarding Body (PIABC) wird ein System von Qualifizierungsmaßnahmen für die Verpackungsindustrie und Lehrmaterialien entwickeln sowie geeignete Zentren akkreditieren. Die zweite Abteilung wird sich auf breiter Front den kommerziellen Aktivitäten des Instituts widmen. Unter der Bezeichnung Packaging Industry Commercial Service (PICS) wird sich die Abteilung auf Dienstleistungen für die Mitglieder konzentrieren.
Die dritte Abteilung erhielt die Bezeichnung Packaging Industry Development Services (PIDS). Sie wird eine große Auswahl an Lehrmöglichkeiten bieten, Qualitätsmaßstäbe setzen und berufliche Standards schaffen. Die vierte Abteilung konzentriert sich auf Dienstleistungen für Mitglieder. Dies kommt auch in der Bezeichnung Packaging Industry Membership Services (PIMS) zum Ausdruck. Die organisatorischen Veränderungen sollen dazu beitragen, dass das Institut den neuen Anforderungen der Praxis besser gerecht wird, und zugleich die Position des Instituts stärken.

Erweitertes Angebot an Lehrmaterialien zur Verpackung im Internet

Die in Leipzig erarbeiteten Lehrmaterialien zu Verpackungsdienstleistungen, zur Verpackungsverwertung und zur Verpackungsentwicklung stehen den Interessenten in Zukunft kostenfrei im Internet zur Verfügung. Dies ist das Ergebnis einer Vereinbarung zwischen dem Deutschen Verpackungsinstitut e. V. und der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig.
Bei den neuen Lehrmaterialien handelt es sich um Sammelbände, die zum 18., 19. und 20. Leipziger Verpackungsseminar mit den Seminarvorträgen sowie mit einer zum Seminar erarbeiteten Dokumentation von der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig herausgegeben worden sind. Gegenstand der Seminare waren „Forschungen und Dienstleistungen für das Verpackungswesen im Freistaat Sachsen - Möglichkeiten, Probleme, Nutzen", „Die stoffliche Verwertung und die Anforderungen an die Verpackung, Stand, Perspektiven und die Weichenstellungen für die Zukunft" sowie „Neue Verpackungen - Chancen, Möglichkeiten, Probleme". Die im Internet verfügbaren Bände sind die zweite ergänzte Auflage der Sammelbände mit einer ausführlichen Darstellung des Verlaufs der Seminare sowie des Inhaltes der wichtigsten Diskussionsbeiträge und der in den Seminaren erarbeiteten Empfehlungen. Seit drei Jahren sind bereits die Sammelbände des an der Universität Leipzig veranstalteten Verpackungskollegs und von 17 Verpackungsseminaren aus dem Internet abrufbar, darüber hinaus auch zwei Bände mit Manuskripten zu Verpackungsfragen. So können die Interessenten jederzeit auf 23 Bände mit Beiträgen aus Forschung und Praxis zurückgreifen.
Der Abruf ist möglich über www.leipzig.ihk.de, Stichwort: Verpackung.

Verpackungsausstellung des Budapester Kunstgewerbemuseums

Unter dem Titel „Zauber der Schachteln - Familienerinnerungen in Schachteln aufbewahrt" hat das Budapester Kunstgewerbemuseum eine Ausstellung zur Entwicklung auf dem Gebiete der Verpackung gestaltet. Die Ausstellung veranschaulicht an Hand von Schachteln und anderen Packmitteln die Bedeutung von Verpackungen als Kulturgüter am Beispiel von Packmitteln aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Die bemerkenswertesten Exponate stammen aus dem Besitz des Medizinprofessors Dr. Gyula Janny, der von 1842 bis 1942 gelebt und Schachteln aus Holz, Pappe und Blech sowie eiförmige Packmittel gesammelt hat. An der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert wurden in Ungarn bereits Packmittel industriell produziert. So produzierte die Kartonagenfabrik Karoly David und Sohn mit 400 Mitarbeitern jährlich 300.000 Schachteln verschiedener Art. Die Rolle der Verpackungsgestaltung für die Förderung des Absatzes von Markenprodukten wurde frühzeitig an den Verpackungen von Süß- und Dauerbackwaren sowie von kosmetischen und pharmazeutischen Erzeugnissen ebenso wie an den Verpackungen von Tabak und Tabakwaren und von Bekleidungserzeugnissen und Schreibwaren erkannt. Seit 1868 wurden in Ungarn Schachteln für Zigarren und Zigaretten hergestellt. In dieser Zeit spielten schon Geschenkverpackungen eine wichtige Rolle, so u. a. auch eiförmige Packmittel mit Durchmessern zwischen 4 und 24 cm.

Effektiver Markenschutz

Die Europäische Union hat bei der WIPO in Genf, der Weltorganisation für Geistiges Eigentum, die Beitrittsakte zum Madrider Protokoll über die internationale Registrierung von Marken hinterlegt. Der Beitritt ermöglicht eine einfache und kostengünstige Registrierung und einen wirksamen internationalen Schutz der Marken und trat am 1. Oktober 2004 in Kraft. Dem Madrider Protokoll waren bereits 60 Länder beigetreten, darunter auch China, Japan, Russland und die USA. Der Beitritt hat zur Folge, dass nach Anmeldung der Marken beim Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM) in Alicante auch die internationale Registrierung nach dem Madrider Protokoll beantragt werden kann. Das in Alicante tätige Amt wird nach der Eintragung der sogenannten Gemeinschaftsmarke den Antrag auf Ausweitung des Schutzes auf die der WIPO angeschlossenen Länder an die Weltorganisation für Geistiges Eigentum weiterleiten, so dass die Veröffentlichung im internationalen Markenblatt erfolgen kann.

Neue Studie zur Entwicklung der Verpackung für Konsumgüter

Unter dem Titel „Packaging: a global marketplace. Myth or Reality?" (Verpackung: Ein globaler Marktplatz. Mythos oder Realität) legen die Veranstalter der Internationalen Verpackungsmesse „EMBALLAGE" in Paris-Nord Villepinte eine Studie zur Entwicklung der Verpackung für Konsumgüter vor. Schwerpunkt der Studie sind die Verpackungsstrategien bedeutender Marken im Hinblick auf die Globalisierung der Märkte. Grundlage der Studie, die vom Beratungsunternehmen LOEB INNOVATION erarbeitet worden ist, waren die Auswertung der neuesten Publikationen und der in der letzten Zeit durchgeführten internationalen Fachmessen sowie Interviews mit Spezialisten aus der Industrie und Mitarbeitern von Designagenturen. Bei den Untersuchungen wurden die Aktivitäten der weltweit aktiven Konzerne, darunter auch die unterschiedlichen organisatorischen Arrangements bei der Globalisierung der Markenprodukte, ebenso berücksichtigt wie kulturelle Besonderheiten, die sich als Filter der Globalisierung erweisen. Bei den Unterschieden beim Einsatz von Markenprodukten, die internationalen „Megabrands" entsprechen, zeigen sich ebenso wie bei der Anpassung einzelner Marken an einzelne Märkte widersprüchliche Tendenzen, die sich im Verpackungseinsatz widerspiegeln. So gibt es Luxuserzeugnisse, die in allen Ländern in der gleichen Verpackung angeboten werden, so z. B. Lancôme-Erzeugnisse selbst auf dem asiatischen Markt in der aus Europa bekannten Verpackung nur mit französischer und englischer Beschriftung. Gleichzeitig gibt es nicht wenige Produkte, bei denen die Verpackung an die unterschiedlichen Zielmärkte angepasst wird. Bei Getränken variiert so die Packungsgröße von Land zu Land. Daher ist es nicht nur wichtig, die Faktoren zu kennen, die die Globalisierung vorantreiben. Man muss auch die Faktoren beachten, mit denen den lokalen Gegebenheiten Rechnung getragen werden kann, zumal die Rückbesinnung auf traditionelle Produkte in einigen Wirtschaftsräumen besonders aktuell ist. Die Erschließung der Anregungen, die unterschiedliche Kulturen bieten, ist z. Z. eine unerschöpfliche Quelle für Produktideen. Schließlich darf man nicht übersehen, dass die Hersteller von Packmitteln und Packhilfsmitteln in erster Linie regionale Märkte bedienen.

Studie zu den Anforderungen an die Verpackung in Armenien

Die neuen Anforderungen an die Verpackung, die sich mit dem Übergang zur Marktwirtschaft in den Ländern Mittel- und Osteuropas herausgebildet haben, waren in der letzten Zeit Gegenstand mehrerer Untersuchungen. Die jüngste Untersuchung wurde vom armenischen Verpackungsverband ARMENPAK durchgeführt. Die Ergebnisse hat der Präsident des Verbandes, Prof. Dr. Suren Chiboukhchyan (Jerewan), in einer 40 Seiten fassenden Broschüre zusammengefasst, die in armenisch und englisch gedruckt worden ist.
Grundlage der Darstellungen sind Befragungen, in deren Rahmen sich 138 Männer und 287 Frauen zu 17 Fragen geäußert haben, die von den Einkaufsgewohnheiten bis zu den Anforderungen der Verbraucher an die Verpackungen reichten. Die Antworten zeigen, dass die armenischen Verbraucher der Verpackung der Lebensmittel und anderer Konsumgüter eine große Bedeutung beimessen. So erwarten die Verbraucher in Armenien auf den Etiketten und den Packmitteln nicht nur Informationen über die Eigenschaften, die Anwendung und die Haltbarkeit der verpackten Güter. 31,9 % der befragten Männer und 39,4 % der befragten Frauen achten auf die ökologischen Kriterien. 52,3 % bis 61,8 % der Befragten wünschen die Angaben auf Etiketten und Packmitteln in armenischer Sprache, 20,3 % bis 28,9 % in russischer Sprache und nur 5,2 % bis 5,8 % in englischer Sprache.